Quelle: http://www.allgemeine-zeitung.de/region/oppenheim-nierstein-guntersblum/vg-nierstein-oppenheim/dienheim/8001386.htm
BUNDESVERDIENSTKREUZ Bundespräsident würdigt Engagement von Hartmut Bräumer
/BERLIN (red). Hartmut Bräumer, Koordinator des Lokalen Bündnisses für Familie “Dien-Heim für Familien”, wurde im Schloss Bellevue in Berlin von Bundespräsident Horst Köhler mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland – dem Bundesverdienstkreuz – ausgezeichnet. Der Dienheimer wird für sein vielfältiges gesellschaftliches Engagement geehrt: “Schon seit den 1970er Jahren engagiert sich Hartmut Bräumer in verschiedenen Vereinen”, so das Bundespräsidialamt in der Begründung. Sein herausragender Einsatz in dem bundesweit beachteten Lokalen Bündnis “Dien-Heim für Familien” trug mit zur Entscheidung für den Bündniskoordinator bei. Mit der Ordensverleihung möchte der Bundespräsident die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Leistungen wie die von Hartmut Bräumer legen, denen er besondere Bedeutung für das Gemeinwesen beimisst.
“Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes ist für mich, meine Mitstreiterinnen und Mitstreiter und unsere Arbeit eine große Ehre”, sagt Hartmut Bräumer. “Was wir in Dienheim mit dem Bündnis für Familie auf die Beine gestellt haben, war nur möglich, weil wir viele Leute zum Mitmachen bewegen konnten. Der Orden geht an unsere ganze Mannschaft!” Hartmut Bräumer koordiniert das Lokale Bündnis “Dien-Heim für Familien”, das im August 2006 gegründet und bereits im September 2007 im Rahmen der bundesweiten Initiative Lokale Bündnisse für Familie als “Bündnis des Monats” ausgezeichnete wurde. Mitbegründer und Träger des Familienbündnisses ist der Turnverein, den Bräumer als Vorsitzender leitet. Der TV 08 ist seit vielen Jahren sozial engagiert und wurde bereits mehrfach für seine Modellprojekte ausgezeichnet.

“Ich freue mich außerordentlich, dass mit Hartmut Bräumer ein Mann geehrt wird, der sich in herausragendem Maße für das Wohl der Bürger engagiert”, so Irene Alt, Kreisbeigeordnete und Koordinatorin des Landkreisbündnisses. “Er ist ein Mann der Tat, ein Netzwerker, der Menschen von seinen Ideen überzeugen und sich auch selbst von Ideen anderer begeistern lassen kann.”
Traditionell sind die Dynamites das erste Team vor Ort. Das ist auch gut so, schließlich wollen wir heute den Pokal holen, da ist es gut, frühstmöglich mit dem Erstersein zu beginnen.
Den ersten Pluspunkt sammeln sich die Ober-Olmer schon eine Minute später: der Kaffee ist schon fertig! Ich trinke heute aber erstmal meine thermoskannierte heiße Zitrone mit Hollunderblüten und Honig, weil ichs etwas im Hals hab und da ne Krankheit an die Tür klopft.
Dennoch direkt vorneweg: die Angebote an Futter und Getränken waren ganz weit vorn und preislich extrem fair: Danke dafür!
Bei der Begrüßung und dem Kundtun des Reglements ham sich die Ober-Olmer nicht allzu große Mühe gegeben. Da kam eher ein “yo.. aijo.. wird schon” rauszuhören. Bei den Erläuterungen wurde auch unser AUgenmaß bestätigt: die Felder sind jeweils einen Meter kürzer und weil zwischen Wand und Linie nur Schuhe bis Größe 34 passen, ist das Betreten der Linie bei der Angabe erlaubt:
- zwei Sätze
- pro Satz bis 25 Punkte mit 2 Punkten Unterschied
- “alte Regeln”
Ich fands cool, dass der Spieplan nur mit Platzhaltern vorbereitet wurde und vor Ort dann ausgelost wurde. Unsere Glücksfee Björn loste uns in die Gruppe A:
- Ober-Olm
- Ober-Ingelheim
- Dynamite Dienheim I
- Favola
Den ersten Satz im ersten Spiel haben wir mit 25:3 gewonnen, alleine Anja hatte 12 Angaben hintereinander ohne Fehler geschlagen. Die nächsten Sätze und Spiele gingen auch ungefährdet an uns, wenn auch bei weitem nicht mehr in dieser Deutlichkeit.
Björn nutzte die Gunst der Stunde und gab den Neulingen Anne und Imke zwei Sätze Spielerfahrung, die zudem noch einen Satz bei Mombach ausgeholfen haben.
ach ja: da fällt mir ein: zwischendurch haben Immi und Anne noch den Pokal zerstört, den die Turnierleitung nach mehrstündigem Bearbeiten mit Schneidbrenner, Flex und viel Handarbeit wieder zusammengeflickt haben.
Auf dem Turnier hat noch ne Asiatin mitgespielt, die
- vom Ausrastpotential zum Peter passen würde
- von uns Lucy Liu genant wurde
- manchmal Kung-Fu-Sprünge auf Feld abgegeben hat
- vielleicht früher mal ein Mann war
- zwischen 12 und 100 Jahre alt war
- sich gegenüber Mitspielern, Gegenspielern und Schiedsgericht assozial verhalten hat
- nach dem Spiel nicht abgeklatscht hatte
- ….ein absolutes Turnierhighlight war
Im Finale sind dann die beiden bisher ungeschlagenen Teams “HALLO WACH” und eben wir aufeinandergetroffen. Dass Hallo Wach gut sind, das wussten wir und wenn ich nicht den ein oder andern Ball wegen meiner aufkommenden Grippe verhaun hätte….wer weiß….
naja: die anderen Teams ham uns zugeschaut und weil wir mit 4 Aktiven weniger gespielt haben, als Hallo Wach, hatten wir die Sympathien und Anfeuerungsrufe der Zuschauer auf unserer Seite.
Den ersten Satz haben wir relativ deutlich (ca. 25:20) verloren. Das Reglement hat fürs Finale zwei GEWINNsätze vorgesehen und so war unser Ziel, uns in den dritten Satz zu retten. Es war ein absolut heiß umkämpfter Satz, der mit Abstand beste des ganzen Turniers:
- kaum (!) Aufschlagfehler
- auf beiden Seite eine extraordinär gute Feldverteidigung
- starke Angriffe
- oft noch stärkere Blocks
- aber Fairplay auf beiden Seiten
von 0:0 bis zum Ende konnte sich kein Team mehr als zwei Punkte vom anderen lösen. Diese zwei Punkte reichten Hallo Wach am Ende aber, um von 23:23 auf 25:23 zu kommen und den Sacknzu zu machen.
Natürlich war die Enttäuschung groß, am Ende, aber es war ein toller Satz, der uns gefordert und extrem viel Spass gemacht hat.
was bleibt:
- Türnierdebüt von Anne und Imke, die beide von Björn mehrfach gelobt wurden
- gefühlte tausend Blocks von Thore: stark!
- zuviel Nachgefuddel und Stellerbälleklau von Thore…. ausbesserungsfähig
- unsere neue “Freundin”: Lucy Liu
- Volleyballturniere helfen nicht gegen aufkommende Grippe
- Hallo Wach ist ne faire und starke Truppe: Freundschaftsspielkandidat!
- 2010 melden wir wieder für Ober-Olm: kleines Turnier mit fairen Futterpreisen: irgendwie “familiäre Atmosphäre”
- ein Poloshirt für jede/n von uns
Hat Spass gemacht und vor allem ham wir uns für nächstes Jahr eine Platzierung Luft nach oben gelassen. Hoffentlich fällt das Turnier nicht in meinen Curacao-Urlaub.
Steffen
.