Sweet Honeys werden DEUTSCHER MEISTER 2013

Der lange Weg zum Deutschen Meister

-die Geschichte einer wunderbaren Tanzgruppe, motivierten Trainerinnen und unermüdlichen Eltern die es zusammen bis auf die Siegertreppe geschafft haben-

Am 09. November 2013 erfüllte sich für 24 Tänzerinnen ein großer Traum:
Die Sweet Honeys, vom Jazztanz TV 08 Dienheim reisten ins rheinische Lohmar, nahe Köln, um an der Deutschen Meisterschaft eines RKK Turniers (Rheinische Karnevals Korporationen e.V.) teilzunehmen.

Angefangen hatte alles mit einem bezaubernden Kampagnentanz der Gruppe im Herbst 2012.
Die Trainerinnen Julia Grimes, Dunja Jans, Jelena Henkel und Celine Klajzner feilten lange an den Choreographien, Positionen und Hebefiguren der Mädels für das Thema „Welcome to Africa“.
Die passende Musik musste gefunden werden, eine Kulisse wurde von 3 Müttern angefertigt, dazu bastelte ein handwerklicher Vater ein praktisches Gestell. Schließlich musste es beim Aufbau auf den Bühnen schnell gehen.
Nicht zu vergessen die aufwendigen Kostüme, die in vielen Arbeitsstunden von einer Schneiderin und den Müttern selbst angefertigt wurden.
Im Januar 2013 präsentierte die junge Gruppe, im Alter zwischen 7-11 Jahren, erstmals ihren Tanz im heimischen Dienheim auf der Bühne der Siliussteinhalle bei der Premierenfeier des JTG.
Dort wurden die Mädchen von echten Karnevals-Profis erblickt und vom MCC / Mainz für einen Auftritt in die ausverkaufte Rheingoldhalle gebucht. Stolz wurde diese ehrenvolle Aufgabe ausgeführt.
Die Mädchen traten zudem auf vielen verschieden Fastnachtsveranstaltungen auf. Wurden zu Hochzeiten, Geburtstagen und Festen gebucht. Oft wurde uns gesagt wie toll unsere Mädchen wären und Begeisterung und Respekt für die Arbeit die dahinter stecken ausgesprochen.
Tatsächlich mussten die Mädchen stundenlanges Schminken, anstehen und ankleiden über sich ergehen lassen. Viele Kilometer wurden zurückgelegt um zu den Veranstaltungsorten gebracht zu werden und auf die Eltern musste immer Verlass sein.
Doch auch das haben die Sweet Honeys immer zusammen gemeistert, denn sie sind eine eingeschworene Truppe geworden und fühlen sich sehr wohl in dieser Gemeinschaft.
Das spürte man auch auf der Bühne, es passte einfach alles, jeder Schritt saß und bei den Hebungen wussten die Tänzerinnen oben, dass immer Verlass auf die Tänzerin unten bestand.
Wobei das wichtigste nicht zu vergessen war: Die Mädchen hatten Spass mit ihrem Tanz und auf der Bühne.
Daher kam die Idee auf mit diesem tollen Team bei einem RKK Turnier teilzunehmen.
Dort muss man sich mit anderen Gruppen für die darauffolgenden Turniere qualifizieren (Mindestpunktzahl). Es gibt Wertungen auf den Tanz, die Choreografie, die Kostüme und auf das Gesamtbild.
Die Sweet Honeys durchliefen erfolgreich die Vorrunde und konnten am RKK Turnier, zur Quali für die Rheinland-Pfalz Meisterschaften, teilnehmen. Hier war die Konkurrenz schon größer, doch auch diese Hürde wurde genommen.
Die Spannung stieg nun, denn bei einer erfolgreichen Rheinland-Pfalz Meisterschaft würde es zur Deutschen Meisterschaft gehen.

Deutschermeister1

Es wurden noch einmal alle Kostüme überprüft und aufgewertet, zwei neue Darsteller, Safari-Touristen, wurden kurzerhand in die Darbietung mit eingebaut. Diese beiden jungen bühnenunerfahrene Kinder machten ihre Sache wirklich gut und gehörten von nun an mit zur Gruppe. Trommeln wurden besorgt um das Africa-Feeling noch authentischer zu machen.
Der Tag kam und die Sweet Honeys siegten mit einer Tageshöchstwertung und bekamen noch 3 weitere Pokale mit nach Dienheim ins Gepäck.
Von jetzt an liefen die Vorbereitungen für die Deutschen Meisterschaften auf Hochtouren.
Sondertrainings wurden einberufen, es wurde noch einmal eine Änderung im Tanz vorgenommen.
Die Mädchen mussten sich nun wieder neue Abläufe merken und sich blind auf ihre Nebentänzerin verlassen können.
Zwischendurch ließ es sich der Dienheimer Bürgermeister Norbert Jochem nicht nehmen und die frisch gebackenen Rheinland Pfalz Meisterinnen zum Essen in ihr Lieblingsrestaurant einzuladen.
Schon jetzt war man sehr stolz auf die jungen Tänzerinnen, die versprachen dem Orstoberhaupt in Lohmar ihr bestes zu geben und hoffentlich als Deutsche Meister wieder heim zu kommen.
Der große Tag kam. Zwei komfortable Reisebusse wurden für Tänzer, Trainer, Eltern und Fans gebucht. Morgens in aller Früh ging es los, zwei Stunden Richtung Norden.
In Lohmar angekommen wurde erst einmal gestaunt, die Halle war riesig und leuchtete förmlich in den Farben, schwarz, rot und gold.
Nach der Ankunft aller Teilnehmer wurde der voll besetzte Saal mit der deutschen Nationalhymne begrüßt.
Gänsehautstimmung in Nordrhein-Westfalen.
Dann ging es los mit dem Turnier.
Die Sweet Honeys kamen in ihrer Kategorie „Schaudarbietung“ als vorletztes dran.
Als es dann endlich um ca. 13.40 Uhr zur Bühne ging, wurde den Mitgereisten erstmals wieder bewusst das es hier um den Deutschen Meister ging, dementsprechend angespannt waren alle.
Jedoch wurden unsere Kinder lautstark bei Ihrer Darbietung unterstützt. Es schien alles gut zu laufen, der Beifall war groß und die Mädels gingen fröhlich zurück auf ihre Plätze um die Wertung abzuwarten.
Das Ergebnis betrug: 44,2 Punkte. Jetzt hieß es zittern bis die Konkurrenz fertig war.
Als klar war das die Sweet Honeys über der Punktzahl der anderen lagen brachen alle in erleichterte Freudenschreie aus.
Die Heimreise war entsprechend fröhlich und in Dienheim wurde die ganze Reisegruppe mit einem Feuerwerk, samt Bürgermeister,begrüßt.
Danach ging es zur Meisterschaftsfeier ins Glöcknerhaus.
Dort wurde noch lange gegessen, gelacht, geschunkelt und getanzt.

Der Traum wurde war. Alle waren sehr stolz und berührt an diesem glorreichen Tag.
Die Sweet Honeys, die Mädchen aus Dienheim, waren Deutscher Meister geworden.

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Sweet Honeys werden Rheinland-Pfalz Meister 2013

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Die Sweet Honeys / Abteilung Jazztanz vom TV 08 Dienheim konnte am 21. September ein besonders freudiges Ereignis feiern.
Nämlich die Rheinland Pfalz Meisterschaft bei einem RKK Turnier (Rheinische Karnevals Korporationen e. V.) in Lahnstein.
Nachdem sich die Sweet Honeys bei drei vorausgegangenen Turnieren für die Meisterschaft qualifizieren konnten, wurden sie nun mit einer sensationellen Tageshöchstwertung von 44, 4 Punkten belohnt.
Die stolzen „Afrikanerinnen“ gingen am frühen Nachmittag in der voll besetzten Stadthalle auf die Siegertreppe um gleich 4 Pokale entgegenzunehmen:
1x Meisterschaftspokal, 1x Wanderpokal der Rheinland Pfalz Meisterschaften, 1x schönstes Schautanzturnier und 1x für die Tageshöchstwertung.

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Die Trainerinnen Dunja Jans, Julia Grimes, Jelena Henkel und Celine Klajznerkonnten dieses tolle Ergebnis kaum fassen, ihr unermüdlicher Einsatz und großes Engagement hatte sich wirklich gelohnt.

Bevor es bestens gelaunt und Siegerlieder singend auf die ca. 2 stündige Heimreise nach Dienheimging, wurde der glorreiche Tag mit einem riesigen Picknick am deutschen Eck in Koblenz abgerundet.
Nun heißt es Daumen drücken für die Deutsche Meisterschaft am 09. November in Lohmar in Nordrhein-Westfalen.

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MUSICAL Dienheimer Jazztanzgruppen überzeugen mit „Im Königreich der Löwen“ in der Silussteinhalle

Es passte einfach alles bei der Premiere des Musicals „Im Königreich der Löwen“, das die Jazztanzgruppen (JTG) des TV 08 Dienheim in der Silussteinhalle insgesamt vier Mal zur Aufführung brachten. Die Gesamtleitung dieses riesigen Projekts lag in den Händen von Maria Klein. Seit Aschermittwoch wurde daran gearbeitet.

Spannende Geschichte

Afrikanische Stimmung schon beim Betreten der Halle: Die Wände sind mit bemalten Papierbahnen verkleidet, auf denen sich die Silhouetten afrikanischer Tiere tummeln, Vogelgezwitscher wie im Urwald ist zu hören. Und noch bevor sich der Vorhang öffnet, machen sich Zebras, Antilopen und Vögel durch die Zuschauerreihen auf den Weg zur Bühne, wo sie dem Löwenjungen Simba (Cathlyn Grimes), dem neugeborenen Sohn des Königs Mufasa und dessen Gefährtin Sarabi (Juliane Best), huldigen wollen. Das Löwenpaar steht auf dem mächtigen Felsen, um den sich immer mehr Tiere versammeln.

Und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf: Da ist der weise König Mufasa, der seinem kleinen Sohn Simba die Welt erklärt, hervorragend gespielt von Tobias Seitz und der Drittklässlerin Lea Maudet. Die gleichaltrige Emily Klein hat die Rolle des Löwenmädchens Nala inne. Die Freundschaft zwischen Simba und Nala stellen die beiden so ungekünstelt und lebendig dar, als wäre es überhaupt nichts Besonderes, in einer voll besetzten Halle auf der Bühne zu stehen.

In Blau mit einem auffallenden Federkostüm flattert Zasu, der etwas tollpatschige Nashornvogel und Haushofmeister Mufasas (Sabine Best), zwischen den anderen Tieren herum. Düster, in fantasievollen schwarz-grauen Kostümen mimen Dunja Jans, Kathrin Degünther und Susan Kämpf die Hyänen Shenzi, Banzai und Ed. Sie sind die hinterlistigen Gefährten von Scar, dem Onkel Simbas (Konstantin Rörig), der heimtückisch Mufasa tötet, Simba in die Wüste schickt und ihn so dem Tod preisgibt. So reißt er die Macht an sich. Unter der Regentschaft von Scar wird das geweihte Königreich zu einem trockenen leblosen Ödland.

Witzig und drollig sind die beiden neuen Freunde Simbas, das runde Warzenschwein Pumbaa (Jennifer Hassemer) und das pfiffige Erdmännchen Timon (Julia Grimes). Bei ihnen wächst Simba heran, nachdem sie ihn erschöpft in der Wüste gefunden haben.

Schließlich finden die erwachsene Nala (Melina Best) und der weise Mandrill und Schamane Rafiki (Daniela Dietz) den herangewachsenen Junglöwen Simba (Tobias Seitz) wieder und überzeugen ihn, zurückzukehren und sein Reich wieder zum Blühen zu bringen.

Viel Applaus

Mit dem Schlussbild, Simba mit Nala und allen Tieren vereint auf der Bühne stehend, setzt das aus 160 Mitwirkenden bestehende Ensemble einen großartigen Höhepunkt.

Genannt werden müssen die jüngsten Tänzerinnen (ab zwei Jahre) der JTG, die als niedliche Schmetterlinge, bunte Blümchen und leuchtende Glühwürmchen die Bühne bevölkerten. Bemerkenswert sind die artistischen Leistungen der Ballette und nicht zuletzt das schauspielerische Können der Hauptdarsteller, zu denen auch Sina Weibrich (Nalas Mutter) und Emma Herde (Murmeltier) gehörten. Neben dem Sprechtext mussten sie auch die Texte der Lieder können, zu dem sie im Playback sangen. Zu Recht gibt es am Ende für sie einen nicht enden wollenden Applaus für die Akteure. Auch die Schneiderinnen der fantasievollen Kostüme, die Maskenbildnerinnen, die aus menschlichen Gesichtern Tiere gezaubert haben, und die kreativen Kulissengestalter, die Verantwortlichen für Bild- und Tontechnik sowie für besondere Effekte, die unzähligen Helfer und die Hauptverantwortliche Maria Klein werden mit riesigem Beifall bedacht.

Quelle: Allgemeine Zeitung Landskrone vom 02.09.2013

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Die Jazztanzgruppe ist auch auf der eigenen Homepage zu finden.

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